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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Green Meditation – Achtsamkeit in der Natur Seminare

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Seminaren zum Thema „Green Meditation – Achtsamkeit in der Natur" (nachfolgend „Seminare"), die zwischen

Martina Ruhe
Grasweg 23
31789 Hameln
E-Mail: praxis@martina-ruhe.de
Telefon: 05151 - 80 95 50

(nachfolgend „Veranstalter")

und dem Teilnehmer (nachfolgend „Teilnehmer" oder „Kunde") geschlossen werden.

(2) Abweichende Bedingungen des Teilnehmers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die auf der Website dargestellten Seminarangebote stellen eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Teilnehmer dar.

(2) Durch das Absenden des Online-Anmeldeformulars gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die Teilnahme am ausgewählten Seminar ab.

(3) Der Veranstalter bestätigt den Eingang der Anmeldung zunächst per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar.

(4) Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Anmeldebestätigung des Veranstalters per E-Mail zustande. Mit dieser Bestätigungsmail erhält der Teilnehmer auch die Rechnung sowie alle weiteren wichtigen Informationen zum gebuchten Seminar.

(5) Der Veranstalter behält sich vor, Anmeldungen aus sachlichen Gründen abzulehnen, insbesondere bei bereits ausgebuchten Seminaren oder bei begründeten Zweifeln an der Eignung des Teilnehmers für das Seminar.

§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website angegebenen Preise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

(2) Die jeweilige Seminargebühr ergibt sich aus der Seminarbeschreibung auf der Website sowie der Anmeldebestätigung.

(3) Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Bankkonto des Veranstalters.

(4) Die Seminargebühr ist bis spätestens 4 Wochen vor Seminarbeginn zu überweisen. Ist der Vertragsabschluss weniger als 28 Tage vor Seminarbeginn, ist die Seminargebühr sofort fällig.

(5) Die Teilnahme am Seminar setzt die vollständige Zahlung der Seminargebühr voraus. Bei Nichtzahlung bis zum Seminarbeginn, die vom Teilnehmer zu vertreten ist, kann der Veranstalter den Teilnehmer von der Teilnahme ausschließen, ohne dass ein Anspruch auf Rückerstattung oder Schadensersatz besteht.

§ 4 Leistungsumfang

(1) Der Veranstalter bietet Seminare zum Thema „Green Meditation – Achtsamkeit in der Natur" zu den auf der Website angegebenen Terminen an.

(2) Der genaue Leistungsumfang, Seminarort, Uhrzeit und Dauer ergeben sich aus der jeweiligen Seminarbeschreibung auf der Website sowie der Anmeldebestätigung.

(3) Der Veranstalter behält sich vor, geringfügige Änderungen im Seminarablauf vorzunehmen, sofern diese den Charakter und die Qualität des Seminars nicht wesentlich beeinträchtigen.

(4) Der Teilnehmer nimmt zur Kenntnis, dass die Seminare in der Natur stattfinden und mit gewissen Risiken verbunden sein können. Der Teilnehmer ist verpflichtet, auf seine eigene Sicherheit zu achten und die Anweisungen des Seminarleiters zu befolgen. Zur Haftung siehe § 9.

§ 5 Widerrufsrecht

Wichtiger Hinweis: Kein Widerrufsrecht

Bei Dienstleistungen zur Freizeitgestaltung mit einem spezifischen Termin besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht.

Die von uns angebotenen Seminare sind Freizeitdienstleistungen, die zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt erbracht werden. Daher können Sie den Vertrag nach dessen Zustandekommen nicht mehr widerrufen.

Das bedeutet: Sobald der Vertrag durch die Anmeldebestätigung des Veranstalters zustande gekommen ist, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Es gelten ausschließlich die nachfolgend aufgeführten Stornierungsbedingungen (§ 6).

§ 6 Stornierung und Rücktritt durch den Teilnehmer

(1) Eine Stornierung der Seminarteilnahme durch den Teilnehmer ist jederzeit möglich. Die Stornierung muss in Textform (z.B. per E-Mail oder Brief) an den Veranstalter erfolgen. Maßgeblich für die Einhaltung der Fristen ist der Zugang der Stornierung beim Veranstalter.

(2) Bei einer Stornierung durch den Teilnehmer gelten folgende Stornierungsgebühren:

  • Bis 28 Tage vor Seminarbeginn: kostenlose Stornierung, bereits gezahlte Beträge werden vollständig erstattet

  • 27 bis 14 Tage vor Seminarbeginn: 50 % der Seminargebühr als Stornogebühr

  • 13 bis 7 Tage vor Seminarbeginn: 75 % der Seminargebühr als Stornogebühr

  • Weniger als 7 Tage vor Seminarbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 % der Seminargebühr als Stornogebühr

(3) Der Teilnehmer ist berechtigt nachzuweisen, dass dem Veranstalter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall ist nur der tatsächlich entstandene Schaden zu ersetzen.

(4) Der Teilnehmer kann einen Ersatzteilnehmer benennen. Die Umbuchung ist kostenfrei, sofern der Ersatzteilnehmer die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und der Veranstalter spätestens 3 Tage vor Seminarbeginn in Textform informiert wird.

§ 7 Absage und Änderungen durch den Veranstalter

(1) Der Veranstalter behält sich vor, ein Seminar aus wichtigem Grund abzusagen. Wichtige Gründe sind insbesondere:

  • Krankheit oder Ausfall des Seminarleiters ohne Möglichkeit eines gleichwertigen Ersatzes

  • Zu geringe Teilnehmerzahl (das Seminar findet nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen statt)

  • Höhere Gewalt (z. B. extreme Wetterbedingungen, die die sichere Durchführung des Seminars unmöglich machen)

  • Sonstige unvorhersehbare Ereignisse, die außerhalb der Kontrolle des Veranstalters liegen

(2) Im Falle einer Absage durch den Veranstalter werden die Teilnehmer unverzüglich informiert, nach Möglichkeit spätestens 7 Tage vor dem geplanten Seminartermin per E-Mail.

(3) Bei einer Absage durch den Veranstalter hat der Teilnehmer folgende Wahlrechte:

  • Option 1: Teilnahme an einem Ersatztermin (sofern verfügbar)

  • Option 2: Vollständige Erstattung der bereits gezahlten Seminargebühr

(4) Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz für Reisekosten, Unterkunftskosten oder entgangenen Gewinn, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig, es sei denn, die Absage beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters.

(5) Änderungen des Seminarortes oder der Seminarzeit sind zulässig, sofern sie für den Teilnehmer zumutbar sind. Die Änderungen werden dem Teilnehmer rechtzeitig, in der Regel spätestens 5 Tage vor Seminarbeginn, per E-Mail mitgeteilt. Bei wesentlichen Änderungen hat der Teilnehmer das Recht, kostenfrei zu stornieren und die Erstattung der Seminargebühr zu verlangen.

§ 8 Pflichten des Teilnehmers

(1) Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei der Anmeldung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen.

(2) Der Teilnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass die angegebene E-Mail-Adresse aktuell ist und E-Mails vom Veranstalter empfangen werden können. Der Veranstalter haftet nicht für Nachteile, die durch die Angabe einer falschen oder nicht funktionierenden E-Mail-Adresse entstehen, sofern den Veranstalter kein Verschulden trifft.

(3) Der Teilnehmer verpflichtet sich, am Seminar in angemessener körperlicher und geistiger Verfassung teilzunehmen. Bei erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die die Teilnahme gefährden könnten, ist der Teilnehmer verpflichtet, den Veranstalter vorab zu informieren.

(4) Der Teilnehmer verpflichtet sich, den Anweisungen des Seminarleiters Folge zu leisten und sich gegenüber anderen Teilnehmern respektvoll zu verhalten.

(5) Bei schwerwiegenden Verstößen gegen diese Pflichten (insbesondere bei Gefährdung anderer Teilnehmer, grober Missachtung von Sicherheitshinweisen oder erheblichen Störungen des Seminarablaufs) kann der Veranstalter den Teilnehmer vom weiteren Seminar ausschließen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Seminargebühr, soweit der Ausschluss gerechtfertigt ist. Der Teilnehmer ist berechtigt nachzuweisen, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.

§ 9 Haftung

(1) Der Veranstalter haftet unbeschränkt

  • für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,

  • für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen,

  • nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Veranstalter auch für einfache Fahrlässigkeit. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf (z. B. sichere Durchführung des Seminars, fachgerechte Anleitung).

(3) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Im Übrigen ist die Haftung des Veranstalters ausgeschlossen.

(5) Der Veranstalter haftet insbesondere nicht für den Verlust oder die Beschädigung persönlicher Gegenstände der Teilnehmer, es sei denn, der Schaden beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters.

(7) Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Die Teilnahme an den Seminaren setzt eine ausreichende körperliche und gesundheitliche Eignung voraus.

§ 10 Datenschutz

(1) Der Veranstalter verarbeitet personenbezogene Daten des Teilnehmers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

(2) Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung auf der Website des Veranstalters.

(3) Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Abwicklung der Seminaranmeldung und zur Erfüllung vertraglicher sowie gesetzlicher Pflichten verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich (z. B. E-Mail-Versanddienstleister) oder gesetzlich vorgeschrieben.

§ 11 Urheberrecht

(1) Alle im Rahmen des Seminars zur Verfügung gestellten Unterlagen und Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe der Seminarinhalte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Veranstalters nicht gestattet.

(3) Die Inhalte des Seminars dürfen ausschließlich für private Zwecke genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung oder Weitergabe an Dritte ist untersagt.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Teilnehmer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Veranstalters.

Gleiches gilt, wenn der Teilnehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder der EU hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Regelungen.

(4) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Veranstalter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: Februar 2026